Online Marketing Strategie für KMU: In 5 Schritten zum digitalen Erfolg

Die Möglichkeiten des digitalen Marketings scheinen unendlich zu sein. Aber welche Strategien und Maßnahmen machen Sinn für kleine und mittlere Unternehmen, die nicht nur überschaubare Marketing Budgets sondern auch überschaubare personelle Ressourcen zur Verfügung haben? Die Onlinemarketing Schmiede zeigt, wie mit nur 5 Schritten der Weg zum digitalen Erfolg beginnen kann.

Die Strategie als Basis des Online Marketings

Einfach was mit Facebook machen, weil es heutzutage dazugehört? Eine möglichst kreative Website bauen um die Kunden zu beeindrucken? Das hat eher wenig mit durchdachtem Online Marketing zu tun. Auch wenn es oft nicht realistisch ist: Im Idealfall entwickelt man eine digitale Strategie schon bevor man beginnt, im Netz aktiv zu sein. Aber die gute Nachricht lautet: Auch wenn man schon im Online Marketing mitmischt, ist es nie zu spät eine gute Strategie zu entwickeln und diese Schritt für Schritt umzusetzen.

Der Vorteil: Mit einer durchdachten Strategie können Ressourcen möglichst sinnvoll und zielführend eingesetzt werden. Also nichts wie los!

Die digitale Strategie: in 5 Schritten zum Erfolg 

Schritt 1: Definiere dein Spielfeld

Zu Beginn steht eine Frage, die recht logisch und simpel erscheint, aber oft gar nicht so leicht zu beantworten ist: Was ist unser (digitales) Spielfeld? Also was bieten wir überhaupt an und wo liegt unser USP in dem wir besser sind als die Konkurrenz.

Bei weitem nicht alle Unternehmen setzen sich gezielt mit diesen Fragen auseinander. Doch sind diese grundlegenden Aspekte erst einmal definiert und in Worte gefasst, ist schon viel gewonnen.

Schritt 2: Lerne deine Zielgruppe kennen

Im nächsten Schritt gilt es sich mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen: Wer sind unsere (gewünschten) Kunden und wie verhalten sie sich? Suchen sie bereits gezielt nach Leistungen in unserem Bereich, beispielsweise in Suchmaschinen wie Google oder auf bestimmten Plattformen wie booking.com? Oder wissen sie noch gar nicht, dass es unser Produkt oder unsere Dienstleistung gibt und dass dies perfekt zu ihnen passen würde?

Diese beiden Bereiche bilden den Grundstein der künftigen Online Marketing Strategie.

Schritt 3: Setze Prioritäten

Die gute Nachricht lautet, die Möglichkeiten im digitalen Marketing sind beinahe unbegrenzt. Die schlechte Nachricht lautet, wir müssen uns entscheiden, wo wir Geld und Aufwand hineinstecken. Das Setzen von Prioritäten ist das Um und Auf, denn nicht einmal Großkonzerne schaffen es, die gesamte Palette des Online Marketings perfekt zu bedienen. Ganz im Gegenteil: Will man zu viel auf einmal, kann man sich schnell verzetteln und macht am Ende alles Halb und nichts Gescheit. Ja, ich spreche aus eigener leidvoller Erfahrung. ;)

Deshalb ist es viel sinnvoller sich auf ein paar wenige Dinge zu fokussieren, die zu seinem Spielfeld und zu seiner Zielgruppe passen und diese richtig gut zu machen: Ob dies eher SEO & Social Media Marketing oder doch eMail Marketing & Conversion Optimierung ist, wird auf Basis der Strategie definiert.

Schritt 4: Freunde dich mit der Veränderung an

Die zuvor definierte Strategie zeigt, wo das Potenzial liegt und welche Kanäle und Taktiken eingesetzt werden. Aber Achtung: Kein Mensch, kein Unternehmen und keine Strategie ist starr und bleibt über Jahre hinweg gleich. Daher solltest du deiner Strategie zwar Zeit geben sich zu entfalten, aber sie nach einer gewissen Zeit hinterfragen und überprüfen, ob sie noch zu dir und zu deiner Zielgruppe passt.

Schritt 5: Miss deine Ergebnisse

Dank der Möglichkeiten des Onlinemarketings lässt es sich heute auch für kleine Unternehmen gut nachvollziehen, ob ihre Marketingmaßnahmen zielführend sind und was die Zielgruppe über sie denkt. Markt und Meinungsforschung sind dafür nicht notwendig – lediglich ein paar Analyse Tools, die meist kostenlos zur Verfügung stehen. Selbst wenn man keinen Online Shop betreibt, so lassen sich beispielsweise In Google Analytics Klicks auf die Telefonnummer tracken. Weiters lässt sich über Bewertungen und Kommentare auf Google, Facebook oder anderen Plattformen, mehr über die Kunden, ihre Zufriedenheit und ihre Wünsche erfahren. Und wenn die Daten doch nicht ausreichend sind, kann man seine Kunden immer noch persönlich fragen: Wie sind sie auf uns gekommen? Ah, über eine Online Recherche! Sehr fein. :)

Digitale Schmiedemsiterin

Barbara Ginzinger

Digitale Schmiedemeisterin

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